Investitionen in die Verkehrswege bringen der Volkswirtschaft messbaren Nutzen, sie sichern und schaffen Arbeitsplätze. Dies ist grundsätzlich ebenso wenig bestritten wie die volkswirtschaftlichen Schäden durch unterbliebene Infrastrukturinvestitionen. Um welche Größenordnung es hierbei konkret geht, konnte bislang lediglich vermutet werden. Die Studie „Volkswirtschaftliche Effekte unterlassener Infrastrukturinvestitionen“ des Instituts für Verkehrswissenschaft der Universität Münster, die gemeinsam vom Bundesverband der Deutschen Zementindustrie (BDZ), dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) veröffentlich wurde, liefert hierzu wissenschaftlich fundierte Daten, die die Dimensionen des Problems auch quantitativ deutlich machen. Die Ergebnisse der von Prof. Karl-Hans Hartwig betreuten Untersuchung bieten wichtige Argumente für die grundsätzliche Ausrichtung einer zukunftsorientierten Investitionspolitik für den Standort Deutschland.
[zurück]